Dresdner Haushalt 2017/18 muss in die Zukunftsstadt für Mobilität investieren. / Selbstfahrende Autos, Zentrum für „Elektro-Parken“ und Car- und Bike-Sharing …

(Dresden, 8.9.2016) An der Gläsernen Manufaktur von VW am Großen Garten hat Volkswagen heute den Spatenstich für Dresdens größte e-Mobility-Station, sprich Elektro-Tankstelle, getätigt. Für die Weiterentwicklung Dresdens als Stadt der Mobilität der Zukunft ein wichtiges Signal.

Letzten Medienberichten im August zufolge plant zudem das Bundesverkehrsministerium Dresden zu einer der neuen Pilot-Städte für automatisiertes Fahren zu machen. Eine zukunftsweisende Nachricht, denn erst vor wenigen Monaten machte auch Volkswagen seine Gläserne Manufaktur zum „Schaufenster für Elektromobilität und Digitalisierung“ und gab damit die Richtung vor, die Volkswagen für den Standort Dresden einschlagen wird. Die Planungen des Bundesverkehrsministeriums zum digitalen Fahren sehen vor, Straßen in den Innenstädten mit Sensorik und neuen Mobilfunktechnologien auszustatten und Pkw-Computer sollen über die Rechenzentren der Städte mit leistungsfähiger Verkehrsleittechnik verbunden werden. Durch die Forschungen der TU Dresden, zum Beispiel am 5G-Netz, finden sich in Dresden beste Voraussetzungen Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen.

Die FDP Altstadt freut sich über diese Entwicklung, insbesondere, dass einerseits die Gläserne Manufaktur einer zukunftsweisenden Perspektive entgegen sieht, aber auch, dass Dresdens Innenstadt in Sachen „Verkehr der Zukunft“ Maßstäbe setzen kann. Dazu erklärt Robert Malorny (Ortsvorsitzender Dresden-Altstadt und Stellv. Landesvorsitzender):
„Das passt doch alles prima zusammen! Dresden kann in Sachen digitaler Verkehrsführung und zukunftsweisender Verkehrskonzepte Vorreiter werden und nicht nur die Stadt weiterentwickeln sondern auch für die Wirtschaft und Forschung riesige Impulse geben. Die Landeshauptstadt muss in ihren Haushaltsplanungen die zukunftsweisenden Mobilitätskonzepte schon jetzt beachten und die Verkehrsleitsysteme entsprechend planen und fit machen. Auch das von uns vorgeschlagene Mobilitätszentrum an der Reitbahnstraße kann dabei eine wesentliche Rolle spielen und sollte daher im kommenden Haushalt Beachtung finden. Wir werden perspektivisch das Ziel verfolgen, diesen Parkplatz an der Reitbahnstraße zu einem ganzheitlichen und nachhaltigen Mobilitätszentrum auszubauen. Und wollen damit die Zahl der Parkmöglichkeit erhöhen, aber auch Nutzungen wie Bike&Ride, Park&Ride, Leih-Stationen für Motorroller, Elektrofahrzeug- Ladestationen, Car-Sharing und Fahrrad-Leihstationen integrieren. In Kombination mit einem Pilotprojekt für ein voll digitalisiertes Parkhaus und Mobilitätszentrum sollte auch diese Idee in entsprechende Zukunfts- und Förderprogramme integrierbar sein.“

Robert Malorny
Ortsvorsitzender Dresden-Altstadt
Stellv. Landesvorsitzender FDP Sachsen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.