Malorny fordert mehr Parkmöglichkeiten für die Johannstadt

Anwohnerparken reicht nicht – ein Mobilitätszentrum mit Parkhaus muss her

(Dresden/31.05.2017) Mit dem 1. Juni 2017 tritt in der Johannstadt-Nord das Bewohnerparkgebiet Nr. 15 der LH Dresden in Kraft. Das Gebiet zwischen Käthe-Kollwitz-Ufer 4, Elsasser Straße, Florian-Geyer-Straße, Elisenstraße, Bundschuhstraße, Bönischplatz, Hopfgartenstraße, Pfotenhauerstraße zwischen Elisenstraße und Arnoldstraße, Gerokstraße 27, Pfeifferhannsstraße, Blumenstraße 61, 63 und 65, Arnoldstraße 27, 29 und 31 sowie Thomas-Müntzer-Platz 2 bis 5 wird ab diesem Zeitpunkt mit Parkscheinautomaten bewirtschaftet. Die ab dem 1. Juni gültige Variante aus Anwohner-Parken und kostenpflichtigen Parkzeiten für andere Parkende ist dabei nicht abschließend durchdacht und wird kaum zu einer Entlastung der Park-Situation für Anwohner und den Stadtteil führen.

Um eine umfassende und wirksame Lösung zu finden, schlägt Robert Malorny, Ortsvorsitzender der FDP Dresden-Altstadt vor:
“Es muss ein Mobilitätszentrum mit Parkhaus geschaffen werden. Das Bewohnerparkgebiet in der Johannstadt ist keine ausgereifte Lösung, um für die Anwohner nachhaltig die Parksituation zu verbessern und den Stadtteil zu entlasten.
Einer der großen Mietwohnungsanbieter in der Johannstadt-Nord ist die Vonovia. Im Rahmen der Entwicklung der Johannstadt-Nord und in Bezug auf mögliche noch vorhandene Brachen sollte die LH Dresden das Gespräch mit der Vonovia suchen, um neue Parklösungen wie ein Parkhaus oder Tiefgaragen umzusetzen. Auch im Zusammenhang mit dem Fördergebiet Johannstadt-Nord und der “Soziale Stadt: Nördliche Johannstadt” werden Projekte realisiert, die das Viertel aufwerten, neu strukturieren und die Lebensqualität weiter steigern sollen. Hier können Themen rund um Mobilität und Parken bestens mit aufgegriffen werden.
Ein Mobilitätszentrum mit Park+Ride Nutzung, Car- und Bike-Sharing Angeboten und umfangreichen Stellplätzen wäre ein ganzheitlicher Ansatz.”